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offener Prallbrecher, |
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Der Prallbrecher ist heute die in den weitaus meisten Fällen verwendete "Zerkleinerungseinrichtung", da er einen einstufigen Brechvorgang ermöglicht. Durch das hohe Zerkleinerungsverhältnis können Aufgabestücke bis zu 0,5 m³ in einer Brechstufe auf das erforderliche Endkorn von etwa 80% < 45 mm zerkleinert werden. Bei einem feineren Produkt muss im Kreislauf gefahren werden. Die Prallzerkleinerung nutzt Schwachstellen im Aufgabegut aus, es werden vorhandene Bewehrungseisen freigeschlagen. Ein großer Vorteil der Prallzerkleinerung ist das kubische Endkorn. Im Gegensatz zum Backenbrecher, der das Gestein durch zerdrücken zwischen den Brechbacken zerkleinert, findet hier eine Zerkleinerung des Materials ohne Formzwang statt. Das Gestein zerbricht gemäss seiner inneren Struktur, so dass vorhandene Schwachstellen des inneren Gefüges durch den Brechvorgang beseitigt werden, da in diesen Zonen das Gestein zertrümmert wird.
Mittels auswechselbarer Schwungscheiben oder durch Frequenzumrichter kann die Rotorumdrehung des Prallbrechers zwischen 25 m/s und 40 m/s variabelen eigestellt werden, in Abhängigkeit von der Rotorgeschwindigkeit und der Materialbeschaffenheit ergeben sich unterschiedliche Sieblinien.
Der Zerkleinerungsgrad hängt weiterhin von der
Aufprallgeschwindigkeit und vom Austrittsspalt ab.
Je höher die Umfangsgeschwindigkeit und je kleiner der
Austrittsspalt sind, desto grösser ist der Anteil an
Feinmaterial im Produkt.
Das Brechgut wird über den Einlauf dem Brecher zugeführt, von den Schlagleisten erfaßt, beim Aufprall teilweise zerkleinert und in den oberen Prallraum geschleudert, in dem Pralleisten angeordnet sind. Das durch seine natürliche Schwerkraft auf den Rotor zurückfallende Gestein wird weiter zerkleinert und in den zweiten Prallraum geschleudert. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis das Gestein durch den Austrittsspalt den Brechraum verlassen kann. Durch Veränderung des Prallwerkes kann ebenfalls die Sieblinie beeinflusst werden.


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